Einladung nach Goldegg 2018

1943 in Goldegg, Ortschaft Weng: Sechs junge Männer beschließen, aus ihren Fronturlauben nicht mehr zur Wehrmacht zurückzukehren. Sie lehnen das sinnlose Morden in einem noch sinnloseren Krieg ab. Sie heißen Karl Rupitsch, Gustl Egger, Georg Kößner, Franz Unterkirchner, Richard Pfeiffenberger und Peter Ottino.

Monate später bricht der Terror über das beschauliche Dorf herein. Gestapo, SS und Gendarmerie durchkämmen am 2. Juli 1944 Höfe, Ställe und die angrenzenden Wälder. Die Nazi-Schergen töten 14 Menschen und verschleppen weitere 20 in Konzentrationslager.

In Erinnerung an diese Tragödie veranstaltet der „Verein der Freunde des Deserteurdenkmals in Goldegg“ eine Gedenkfeier für die Opfer. Der Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und das Renner-Institut Salzburg dürfen dazu sehr herzlich einladen.

Samstag, 30. Juni 2018, 19 Uhr
Gedenkstein am Gelände des Regenerations-Zentrum Goldegg

Im Rahmen der Gedenkfeier verleihen die Salzburger FreiheitskämpferInnen die Otto-Bauer-Plakette an Frau Brigitte Höfert. Frau Höfert, die Tochter von Karl Rupitsch, kämpfte lange für diesen Erinnerungsort. Hilfe bekam sie vom engagierten Historiker Michael Mooslechner und weiteren FreundInnen. Die Laudatio hält Matteo Gebhart, die Feier wird von Hubert Kellerer am Akkordeon musikalisch untermalt.

Weitere Programmpunkte, die an diesem Tag angeboten werden und nähere Informationen zur Gedenkfeier findet man auf der Website der Goldegger Deserteure.

Informationen zu den Mitfahrgelegenheiten erhält man hier.

Lesetipp: Zur Entstehungsgeschichte des Goldegger Gedenksteins

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