Salzburger SPÖ trauert um Walter Androschin

Tief betroffen reagiert die Salzburger SPÖ auf den Tod von Walter Androschin. „Das ist heute ein sehr trauriger Tag für die Sozialdemokratie. Das plötzliche und unerwartete Ableben von Walter Androschin müssen wir alle erst einmal verdauen“, so der gf. SPÖ-Landesparteivorsitzende Walter Steidl in einer ersten Reaktion.

„Die Besinnung auf sozialdemokratische Grundwerte, insbesondere die soziale Gerechtigkeit, war ein Kernanliegen von Walter Androschin. Dafür hat er sich hartnäckig und mit viel persönlichem Einsatz stark gemacht“, ergänzt Steidl.

Der 54-jährige Androschin war seit 35 Jahren SPÖ-Mitglied, Mitglied des SPÖ-Landesparteivorstandes, seit 1998 AK-Vizepräsident, seit 2003 FSG-Landesvorsitzender und seit 2007 Landesvorsitzender der Gewerkschaft vida.

„Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern, die Walter seit seinem Sturz vor rund eineinhalb Jahren mit vollster Hingabe auf seinem Weg zurück unterstützt haben. Was seine Familie in dieser Zeit durchgemacht und auf sich genommen hat, dafür gebührt ihnen mein allerhöchster Respekt“, zeigt sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden tief betroffen.

„Walter Androschins Antrieb war immer, etwas für die Menschen zu bewegen, vor allem für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Er scheute auch nicht davor, bei vielen Diskussionen kritisch seine Stimme zu erheben, wenn er mit etwas nicht einverstanden war. Dafür wurde er von sehr vielen Menschen hoch geschätzt. Das wird uns allen fehlen“, ergänzt Schaden.

„Wir werden Walter Androschin stets ein ehrendes Andenken bewahren und versuchen, seine Ideen und Wertvorstellungen auch in Zukunft in unsere Arbeit einbinden“, versichert Walter Steidl.

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