Filmabend: „Klänge des Verschweigens“

Die SoHo Salzburg, der Landesverband der Salzburger FreiheitskämpferInnen und das Renner-Institut Salzburg laden zum Filmabend „Klänge des Verschweigens“ ein.

Mittwoch, 6. Mai 2015 | 19 Uhr
Renner-Institut Salzburg, Wartelsteinstraße 1, 5020 Salzburg

Willi Heckmann war Musiker. Er spielte Akkordeon, sang und war bei allen beliebt. Klaus Stanjek erinnert sich gern an seinen Onkel: an die Geschichten, die er erzählte – die gute Stimmung, die er verbreitete;

Erst spät im Leben erfährt Stanjek, dass Willi acht Jahre seines Lebens im KZ verbracht hat. Der Grund: Willi Heckmann war homosexuell. Als „entartet“ wurde er bezeichnet. Auch nach 1945 musste Willi daher seine Sexualität – sein wahres Ich – verbergen.

Für Klaus Stanjek, der seinen Onkel immer verehrte und liebte, sind all die lückenhaften und widersprüchlichen Erinnerungen der Familie Grund genug, sich selbst auf Spurensuche zu begeben. Herausgekommen ist ein wichtiger Film gegen das Vergessen, der das Prädikat „besonders wertvoll“ erhielt.

Bildnachweis: www.klaenge-des-verschweigens.de

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