Goldegg: Gedenken an die Wehrmachtsdeserteure

Gestern Abend wurde im Rahmen eines Gedächtnisgebets an die Ereignisse des 2. Juli 1944 erinnert, die Goldegg zu einer der markantesten Stätten des NS-Terrors in Salzburg machten.

Mehrere Bauernsöhne verweigerten im Nazi-Regime den Kriegsdienst und kehrten nicht mehr an die Front zurück. Jahrelang wurde versucht, die „Fahnenflüchtigen“ zu ergreifen – jedoch ohne Erfolg. Am 2. Juli 1944 geriet dann eine militärische Aktion der SS zu einer grausamen Menschenjagd im Großraum Goldegg. Mehrere Burschen wurden vor Ort erschossen, über 50 weitere Personen verhaftet und teilweise später in Konzentrationslagern hingerichtet.

Weitere Informationen über diesen Vorfall findet man in der Publikation „St. Johann/Pg. 1938-1945“ der beiden bekannten Salzburger Historiker Michael Mooslechner und Robert Stadler.

Fotos der Gedenkveranstaltung…

DerStandard.at: „Goaßpfarrer“ rettet Gedenken an Goldegger Deserteure

goldegg_gedaechtnisgebet-2014

Comments are closed.